Referate.


Kinder in den ersten sechs Jahren...

Damit sich Kinder gesund entwickeln, benötigen sie von ihren Eltern oder anderen erwachsenen Bezugspersonen einerseits Liebe, Geborgenheit und Wertschätzung, andererseits aber auch eine klare Führung und Grenzen, welche ihnen Sicherheit und Halt vermitteln. Ihre eigene Persönlichkeit können Kinder dann entfalten, wenn sie mit all ihren Stärken und Schwächen geliebt und akzeptiert werden. Sie sollten auch die Möglichkeit haben, ihre individuellen Begabungen zu leben und ihre Gefühle ausdrücken zu können.

 

Wie können wir als Eltern die Kinder auf ihrem Weg unterstützen?

 

Die Entwicklungsunterschiede sind bei Kindern sehr gross, weshalb wir uns nicht durch Vergleiche mit anderen Kindern unter Druck setzen lassen sollten. Vertrauen wir doch vielmehr darauf, dass unser Kind in dem Tempo durch das Leben geht, das seiner Wesensart entspricht.

 

Und: Wenn wir als Eltern mal etwas nicht perfekt gemacht oder versäumt haben, ist dies nur menschlich und gehört zur Erziehung dazu. Es ist dann auch nicht hilfreich, sich allzu viele Gedanken darüber zu machen. Schauen wir stattdessen auf das heute und positiv nach vorne! Denn heute können wir unser Verhalten ändern und uns weiterentwickeln, um so für das Kind wieder Vorbild sein zu können.

 

Wenn Sie mehr über die Entwicklung eines Kindes und darüber, wie Sie es begleiten können, erfahren möchten, finden sie hier die Ausschreibung zum Referat "Die prägenden ersten Lebensjahre! Was brauchen Kinder für eine gesunde Entwicklung?"


Wenn die Schule stresst...

Unter Eltern hört man oft: „Kleine Kinder kleine Sorgen, grosse Kinder grosse Sorgen.“ Kaum sind die Liebsten also dem Kleinkindalter entwachsen, steht schon die Schule vor der Türe. Dies muss selbstverständlich nicht immer mit Sorgen verbunden sein, doch gibt es leider genügend Studien, welche aufzeigen, dass die Schule nicht nur für viele Kinder, sondern auch für deren Eltern oft mit Stress verbunden ist.

 

Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig und reichen vom gesellschaftlichen Leistungsdenken über die eigenen Versagens- und Zukunftsängste bis hin zum heutigen Schulsystem. Die Folgen von Schulstress sind jedoch nicht zu unterschätzen. Einige Kinder reagieren mit gesundheitlichen Symptomen wie Schlafstörungen oder Bauchschmerzen, andere werden durch den enormen Druck im Lernen blockiert und können so ihr Potenzial nicht entfalten.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Schulstress reduziert werden kann. Eine besteht in der Einstellung: Jeder Mensch versucht sein Bestes! Wir sollten also nicht immer nur auf die Fehler unserer Kinder schauen, sondern uns an Ihren Stärken erfreuen. Es geht deshalb in erster Linie darum, einfach loszulassen, Druck wegzunehmen und zu akzeptieren, dass ein Kind auch seine Schwächen haben darf.

 

Oder wagen Sie den Perspektivwechsel. Lenken sie den Blick auf das heute. Heute soll es schön sein! Familienglück dreht sich nicht um das später im Leben, sondern um die Gegenwart. Schenken sie ihrem Kind das gegenwärtige Leben. Das ist die beste Voraussetzung für ein glückliches Dasein in der Familie. So können die Kinder aus der inneren Stärke heraus und mit mehr Leichtigkeit Leistungen erbringen, Ziele erreichen und entsprechend auch im späteren Leben erfolgreich sein.

 

Möchten Sie mehr zum Thema Schulstress und darüber, was dagegen unternommen werden kann, erfahren? Hier finden Sie die Ausschreibung zum Referat "Stressfaktor Schule! Wie komme ich mit Kindern gelassener durch die Schulzeit?"