Workshops

Reflektieren und motivieren.


Streit mit Kindern...

Konflikte sind wichtig und gehören zu jedem Familienleben. Entscheidend ist vielmehr, dass dabei respektvoll miteinander umgegangen und konstruktiv nach Lösungen gesucht wird.

 

Zum Beispiel sollten wir darauf achten, dass das Kind niemals abgewertet wird. Ein bestimmtes Verhalten des Kindes mag kritikwürdig sein, aber der Mensch ist immer in Ordnung. Das Kind sollte also nicht eine bestimmte Leistung erbringen oder ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen müssen, um meine Liebe zu erhalten.

 

Dass wir Eltern aus der Überforderung heraus auch mal überreagieren und Fehler machen, ist menschlich und gehört zum Alltag mit Kindern dazu. Wichtig im Falle einer Überreaktion ist jedoch, dass wir uns beim Kind auch mal für unser Verhalten entschuldigen und uns dabei selber reflektieren.  

 

Und, als aufmerksame Eltern können wir viel von unseren Kindern lernen, denn wir erhalten durch ihr Verhalten wertvolle Impulse für die eigene Entwicklung, da uns der Spiegel hingehalten wird. Nutzen wir diese Chance und werden wir zu bewussten, starken und ausgeglichenen Eltern, so übertragen wir dies auch auf unsere Kinder.

 

Haben Sie Interesse am Thema Konflikte mit Kindern? Hier finden Sie die Ausschreibung zum Workshop "Mehr Freude mit Kindern...statt Stress und Streit!"


Wenn Kinder Gefühle zeigen...

Mit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zeigt sich beim Kleinkind die ganze Palette der Emotionen. Alle Empfindungen liegen offen da und Kinder haben das Bedürfnis, ihre Gefühle auszudrücken und zu leben. Sie sind wütend, haben Angst oder machen sich Sorgen, und manchmal sind sie traurig und weinen. Ganz allgemein ist es wichtig, dass wir dabei die Gefühle der Kinder nicht werten und unterdrücken, sondern dass sie auch aus unserer Sicht negative Gefühle wie eben Trauer, Wut oder Angst ausdrücken können.

 

Um als Eltern einfühlsam auf das Kind eingehen zu können, braucht man einen guten Zugang zu seinen eigenen Gefühlen. Der Kontakt zu seinen eigenen Gefühlen ist die Voraussetzung für Mitgefühl. Damit dies gelingt, muss man als Eltern immer mal wieder zur Ruhe kommen, Zeit für sich selber haben und die eigenen Bedürfnisse befriedigen. Dies führt rasch zu mehr Zufriedenheit, was sich automatisch auch auf die Kinder überträgt.

 

Dies heisst auch, dass wir als Eltern nicht perfekt sein und auch nicht alles alleine schaffen müssen, sondern uns Unterstützung und Entlastung organisieren dürfen. Sich Freiräume zuzugestehen zeugt denn auch nicht von Schwäche, sondern von Stärke!

 

Möchten Sie sich vertiefter mit dem wichtigen Thema Gefühle auseinandersetzen? Hier finden Sie die Ausschreibung zum Workshop "Wutmonster und Angsthasen! Wie begleite ich mein Kind mit seinen Gefühlen?"